Landschaftswandel
im Raum Gundelfingen im Großen Lautertal |
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Die Ruine Niedergundelfingen auf
dem markanten Umlaufberg mit der Ortslage Gundelfingen |
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Ruinen Hohen- und Niedergundelfingen standen lange Zeit leer und fielen in eine
Art Dornröschenschlaf.
Heute ist der Nieder- gundelfingen wieder bewohnt
und der Hohen- gundelfingen renoviert. Von dieser Ruine bietet sich ein grandioser
Blick ins untere Lautertal. Die Talhänge sind heute leider vollständig
vebuscht, eine Beweidung scheitert heute an der Steinschlaggefahr und der Steilheit
der Halden. Der Ort selbst ist nur geringfügig gewachsen !
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| Fotos:
Postkarte von 1956 und Ressel, 1998 |
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| Die
Ruine Niedergundelfingen 1920 und 1998 | | |
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| Die
Hangbereiche des Niedergundelfingen waren 1920 aufgrund der intensiven Beweidung
kaum verbuscht.
Heute sind die aus floristischer und faunistischer Sicht interessanten Bereiche
teilweise dicht bewachsen - erst seit 1998 zieht wieder ein Schäfer von Fläche
zu Fläche. Gundelfingen wird heute gerne von Wanderern besucht, die gerne
den Weg zur alten Ruine wählen.
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| Fotos:
Postkarte von 1920 und
Ressel 1998 | | |
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| Die
Ruine Niedergundelfingen vom Hohengundelfingen aus gesehen - 1925 und 1982 |
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| | Der
Blick vom Hohengundelfingen zeigt 1925 die kleine Ansiedlung in der Talschlinge
der Lauter. Auch
heute hat sich hier nicht sehr viel geändert, die Zeit scheint fast stehengeblieben
zu sein - die Infrastruktur hat sich aber stark verändert - waren die Wege
und Straßen 1925 mit Kalksplitt bedeckt, zieht sich heute ein vor allem
an Wochenenden stark frequentiertes Asphaltband durchs Lautertal.
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| Fotos:
Postkarten von 1925 und 1982 |
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| Die
Ruine Niedergundelfingen mit der Heidefläche Bürzel vom Hohengundelfingen
aus gesehen 1962 und 1998 |
| Der
selbe Blick wie im Bild oben, aber von einem höheren Standort veranschaulicht
die einzigartige Kulisse des von der Lauter gebildeten Umlaufbergs.
Die Heidefläche am Bürzel rechts im Bildhintergrund wurde lange
Zeit nur mechanisch offen gehalten - heute wird sie wieder mit Schafen befahren.
Hier am Bürzel lagen Teile der berühmten Schneckengärten des Lautertals.
Hier wurden die Schnecken gezüchtet, die regelmässig bis nach Wien verkauft
wurden.
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Fotos:
unbekannt 1982 und Ressel 1998 | | |
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| Die
Ruine Hohengundelfingen von Wittsteig aus gesehen 1954 und 1998 |
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| | Der
Ortsteil Wittsteig mit der 1954 noch neuen Lauterbrücke und dem oberhalb
auf dem Felskranz liegenden Hohen- gundelfingen.
Heute wird dieser Bereich durch die Straße geprägt, die Hangbereiche
sind zu Wald geworden der den Blick auf die Ruine von Süden her meist versperrt.
In naher Zukunft werden viele Talbereiche im Lautertal so aussehen wenn die ehemalige
Landnutzung durch Schäfer und Landwirte wegfällt.
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| Fotos:
Postkarte von 1954 und Ressel, 1998 |
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| Vom
Raum Gundelfingen gibt es, ähnlich wie zu Buttenhausen eine ganze Reihe fotografisch
erfasster Dokumente. Auch Gundelfingen ist heute Teilgemeinde der Stadt Münsingen.
Vor allem die restaurierte Burgruine Hohengundelfingen, eine ehemalige Stauferburg
wird heute oft besucht. Hier in Gundelfingen bildet die Lauter einen Umlaufberg
auf dem die Ruine Niedergundelfingen steht (privat). Der
Ort war früher für seine exzellente Schneckenzucht bekannt - die Schnecken
aus dem Lautertal wurden bis nach Wien verkauft und viele Geschichten erzählen
noch von den reisenden Schneckenhändlern.
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